Bartenwale

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Inhaltsverzeichnis

Verbreitungsgebiet

Blauwal

Die Verbreitungsgebiete der meisten Bartenwale ((Mystacoceti)) sind die Meere rund um die Arktis und die Antarktis. Sie bevorzugen als Lebensraum kalte und sauerstoffreiche Gewässer; durch die zunehmende Zerstörung ihres Lebensraumes werden Bartenwale immer seltener.

Körperbau, Besonderheiten

Buckelwal

Zu den Bartenwalen gehören die größten Vertreter unter den Walen (z.B. der Blauwal, der über 30 Meter lang werden kann) und sie unterscheiden sich von ihren Verwandten, den Zahnwalen, vor allem dadurch, dass ihr Maul statt mit Zähnen mit so genannten Barten ausgerüstet ist. Barten sind hintereinander vom Gaumen herabhängende unregelmäßig dreieckige Hornplatten mit haarartigen Fransen an der Innenkante; sie können bis zu 4,5 Meter lang werden. Bartenwale nehmen ihre Nahrung dadurch auf, dass sie aus einer großen Menge Wasser die darin schwebenden oder schwimmenden Organismen herausfiltern, die ihre Hauptnahrungsquelle bilden. Die Barten funktionieren wie ein Sieb; die Fische und Kleinorganismen verbleiben im Maul, während das Wasser wieder aus der Mundhöhle herausgedrückt wird. Das Abschöpfen der Mikroorganismen von der Wasseroberfläche stellt eine weitere Form der Nahrungsaufnahme dar. Wie die Nahrung genau aufgenommen wird, ist bei den Walen von Art zu Art unterschiedlich.

Gefährdung

Für den Walfang spielen die Bartenwale eine viel wichtigere Rolle als die Zahnwale. Bereits ab 1630 nahm das Vorkommen der Grönlandwale in den Buchten der nordischen Küsten und Inseln stark ab. Die intensive Bejagung hatte zunächst zur Folge, dass die Walfänger sich immer weiter von der Küste entfernen mussten, um Beute zu machen. Als man erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts feststellte, dass es nur noch Restbestände der früher so häufigen Waltiere gab, wurde die Jagd auf Wale nach und nach untersagt. Erst 1986 wurde der kommerzielle Walfang gänzlich verboten und unter Strafe gestellt. Die Tatsache, dass das Ökosystem Meer sich nur relativ langsam von Ausbeutungen erholt, und Zuchtprogramme für Bartenwale schon allein wegen der Größe der Tiere keine Möglichkeit bieten, den Bestand wieder aufzustocken, hat bis heute zu keiner nennenswerten Erholung der Populationen beigetragen. Auch die Umweltverschmutzung, die besonders die Weltmeere belastet, trägt nicht gerade zur Bestandssicherung der Bartenwale bei.

Systematik

Unterordnung aus der Ordnung der Waltiere (Cetacea)

Familien:

Furchenwale (Balaenopteridae)

Glattwale (Balaenidae)

Grauwale (Eschrichtidae)


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