Ary Scheffer

    Aus WISSEN-digital.de

    französischer Maler; * 10. Februar 1795, † 15. Juni 1858

    Der gebürtige Niederländer war Schüler des in Paris arbeitenden Malers P. N. Guerin. Zunächst war seine Technik der seiner Mitschüler Th. Gericault und E. Delacroix angeglichen, ab etwa 1825 setzte seine erfolgreichste Schaffensperiode ein, in der er literarische Werke in einem zunehmend glatten, akademischen Stil umsetzte. So verarbeitete Scheffer unter anderem Themen Goethes, Dantes, W. Scotts, Byrons sowie Motive aus der Bibel. Daneben entwickelte er seinen Stil der Porträtgestaltung und fand beim Publikum großen Anklang. Zu nennen sind vor allem die Werke "Der Tod Gericaults" (1824; Louvre), das Porträt J. W. Reynolds (1838) und "Selbstbildnis" (1838), die letzteren Gemälde befinden sich im Museum Ary Scheffer in Dordrecht.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 23. September

    1862 Ernennung Bismarcks zum preußischen Staatsminister.
    1927 Reichsaußenminister Stresemann unterzeichnet die so genannte Fakultativ-Klausel des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofs. Damit wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag auch für Deutschland zuständig.
    1946 In der amerikanischen Besatzungszone wird von der Militärregierung ein Bodenreformgesetz veröffentlicht, das bestimmt, dass Grundbesitz von 100 Hektar und darüber zur Landabgabe verpflichtet ist.