Malaria

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch-italienisch) auch: Wechselfieber, Sumpffieber, Schwarzwasserfieber;

    Die häufigste Infektionskrankheit in den tropischen Ländern wird durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen, einer zweiflügligen Mückenart. Die Weibchen ernähren sich von Blut (auch Menschenblut), und dabei gelangen Protozoen der Gattung Plasmodium als Erreger der Malaria in die Blutbahn. Man unterscheidet vier Arten von Malaria. Je nach Ausprägung treten alle drei oder vier Tage oder täglich Fieberanfälle auf. Die Inkubationszeit schwankt abhängig vom Malariatyp zwischen fünf und 28 Tagen. Heftige Schüttelfröste und Fieberanfälle, starke Kopf- und Rückenschmerzen sind die Anfangssymptome. Malariaerkrankungen können nur durch eine wirksame Malariaprophylaxe verhindert werden. Allerdings sind die Erreger mittlerweile gegen viele Substanzen widerstandsfähig geworden, wie gegen das früher viel verwendete Chinin. Auch die Anopheles-Mücke hat Widerstandskräfte gegen Insektizide entwickelt. Aus diesem Grund ist die beste Vorbeugung, sich gegen die Stiche zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder Insektenabwehrmittel.

    Im Oktober 2002 wurde das Genom der Anopheles-Mücke und des Malariaerregers Plasmodium falciparum veröffentlicht.

    Kalenderblatt - 15. Oktober

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    1894 Verhaftung des französischen jüdischen Hauptmanns Alfred Dreyfus unter Anklage des Hochverrats. Die Affäre um ihn führt zu schweren Erschütterungen der Dritten Republik.
    1923 Die deutsche Reichsregierung ergreift erste Maßnahmen zur Überwindung der Inflation, nachdem auf den Devisenbörsen ein Dollar vier Milliarden Mark kostet.