Egon Eiermann

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Architekt; * 29. September 1904 in Neuendorf bei Berlin, † 19. Juli 1970 in Baden-Baden

    Der Schüler von Hans Poelzig ist einer der Vertreter des Neuen Bauens. Ab 1930 arbeitete er als freier Architekt in Berlin, 1947 bis 1970 war er Professor der TH Karlsruhe. Nach seinen Entwürfen entstanden vorwiegend Repräsentations- und Renommierbauten. Zwar bildete er an der Universität in Karlsruhe den Nachwuchs aus, doch lehnte er dessen neue Ideen im Zeichen der Postmoderne leidenschaftlich ab.

    Er genoss auf Grund seiner Arbeiten internationales Ansehen und wurde bekannt durch den Bau des Deutschen Pavillons auf der Brüsseler Weltausstellung 1958 (mit Sepp Ruf).

    Weitere Bauwerke: Matthäuskirche, Pforzheim (1953), Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin (1961-63), Versandhaus Neckermann, Frankfurt am Main (1959-61), Deutsche Botschaft in Washington (1961-63), Abgeordneten-Hochhaus des Deutschen Bundestages, Bonn (1969).

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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