Buschmannkunst

    Aus WISSEN-digital.de

    Malereien auf Felswänden und in Höhlen gefundene Steingravierungen, in Simbabwe, den Drakensbergen und Südwestafrika, nachweisbar bis ins 19. Jh.

    Charakteristisch ist die naturhafte Darstellung, wobei die Bilder ohne Tiefe und Raum sind, mit Ansätzen zur Perspektive. Man unterscheidet verschiedene Stile: die Ostgruppe mit vielfachen Überlagerungen, einfarbig rot oder gelb, dann rotbraun bis hellrot; die Malereien jüngeren Datums sind mehrfarbig. Die Zentralgruppe hat die Mehrfarbkompositionen zu hoher Kunst entwickelt. Die Farben gehen ineinander über und verschmelzen miteinander. Die Südgruppe malte einfarbig, rot, meist naturnahe Tierfiguren, schematisch lang gestreckte Menschen. Häufig sind auch Handabdrücke. In der Westgruppe sind Gruppenbilder mit polychromer Malerei vorherrschend. Das Aufsetzen weißer Perlschnüre auf naturhafte Menschengestalten ("White Lady") wurde als besondere Technik entwickelt. Motive sind Jagddarstellungen, Kriegsszenen, mythologische Darstellungen ("Schmetterlingstänzer").

    Kalenderblatt - 14. Januar

    1900 Uraufführung der Oper "Tosca" von Giacomo Puccini.
    1956 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen kehren aus der Sowjetunion heim.
    1957 Die USA legen einen Abrüstungsplan vor, der eine Anhäufung von Atomwaffen und erstmalig eine internationale Kontrolle für Fernraketen und Erdsatelliten anstrebt.