Assoziation (Psychologie)

    Aus WISSEN-digital.de

    die nicht willentliche Verknüpfung ähnlicher Empfindungen und Vorstellungen im Bewusstsein. Durch die Verknüpfung von zwei oder mehr Erlebnissen bzw. deren Inhalten können Assoziationsketten entstehen, auf denen die Gedächtnisleistung basiert.

    Zunächst beschäftigte sich die Philosophie seit Aristoteles mit der Assoziation, dann wurde sie Gegenstand der Psychologie. Diese entwickelte Gesetze, wodurch Assoziationen durch Ähnlichkeit und Kontrast sowie durch räumliche und zeitliche Kontinuität entstehen. Sie variieren je nach Dauer und Festigkeit und auch durch die Individualität des Assoziierenden, sie können bewusster oder unbewusster Natur sein und zueinander in Wechselbeziehung stehen.

    In der Psychologie werden durch unmittelbare oder freie Assoziation unbewusste Regungen und verdrängte Geschehnisse aufgedeckt. In der Psychotherapie sind sie der Schlüssel zur Traumdeutung.

    Kalenderblatt - 25. Juni

    1535 Das Ende des Wiedertäuferreichs von Münster.
    1919 In Deutschland kommt es zum Spartakisten-Aufstand, der von der Reichswehr niedergeschlagen wird.
    1950 Mit dem Einmarsch von Soldaten des kommunistischen Nordkoreas über die Demarkationslinie nach Südkorea beginnt auf die Nacht des 25. Juni der Koreakrieg. Die UNO fordert vergeblich die Einstellung des Feuers.