Vitaly Lazarevich Ginzburg

    Aus WISSEN-digital.de

    russischer Physiker; * 4. Oktober 1916 in Moskau, † 8. November 2009 in Moskau

    Ginzburg promovierte 1940 an der Universität Moskau in Physik. Der ehemalige Leiter der Theoriegruppe am P.N. Lebedev Physical Institute in Moskau beschäftigte sich unter anderem mit dem Phänomen der Supraleiter. Zu seinen weiteren Forschungsbereichen zählten Astro- und Plasmaphysik.

    Der russische Wissenschaftler legte mit seiner Arbeit zur Erklärung der Typ-I-Supraleiter, die Grundlage für die Arbeiten Abrikosovs zu Typ-II-Supraleitern. Bei Typ-I-Supraleitern findet eine vollständige Verdrängung des magnetischen Flusses statt (Ginzburg-Landau-Theorie).

    Zusammen mit Alexei A. Abrikosov und Anthony J. Leggett erhielt Ginzburg 2003 den Nobelpreis für Physik "für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten".

    KALENDERBLATT - 22. August

    1864 Die erste 1. Genfer "Konvention zur Verbesserung des Loses der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde" entsteht. Sie geht auf die Initiative Henri Dunants zurück, der in seiner Schrift "Eine Erinnerung an Solferino", in der er seine Erlebnisse als Zeuge der Schlacht bei Solferino wiedergibt, zur Gründung einer Hilfsorganisation aufrief – das spätere Rote Kreuz.
    1910 Japan annektiert das Königreich Korea, dessen König zur Abdankung gezwungen wird.
    1948 In Amsterdam beginnt die erste Vollversammlung des Weltrats der Kirchen, um eine Verfassung für den Ökumenischen Rat auszuarbeiten.



    Drama, Drama ...

    Wissen oder nicht wissen ... das ist hier die Frage! Wie gut kennen Sie sich aus auf den Brettern, die die Welt bedeuten?
    Jetzt quizzen!