Anthony J. Leggett

    Aus WISSEN-digital.de

    britisch-amerikanischer Physiker; * 26. März 1938 in London

    Der gebürtige Brite Leggett promovierte 1964 an der Universität Oxford in Physik. Seine erste Professur für Physik trat er 1978 an der University of Sussex an. Seit 1983 ist er als Professor an der University of Illinois tätig. Die Forschungsarbeiten des Wissenschaftlers konzentrieren sich auf die Niedrigtemperatur-Physik.

    Zu den Verdiensten Leggetts gehört die Erklärung des Verhaltens von He-3-Atomen im suprafluiden Zustand. Mit dem Begriff "suprafluid" wird die Tatsache bezeichnet, dass das Helium bei niedrigen Temperaturen seine Viskosität (Zähflüssigkeit) verliert.

    Zusammen mit Alexei A. Abrikosov und Vitaly L. Ginzburg erhielt Leggett 2003 den Nobelpreis für Physik "für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten".

    KALENDERBLATT - 23. September

    1862 Ernennung Bismarcks zum preußischen Staatsminister.
    1927 Reichsaußenminister Stresemann unterzeichnet die so genannte Fakultativ-Klausel des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofs. Damit wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag auch für Deutschland zuständig.
    1946 In der amerikanischen Besatzungszone wird von der Militärregierung ein Bodenreformgesetz veröffentlicht, das bestimmt, dass Grundbesitz von 100 Hektar und darüber zur Landabgabe verpflichtet ist.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!