Alexei A. Abrikosov

    Aus WISSEN-digital.de

    amerikanischer Physiker; * 25. Juni 1928 in Moskau (Russland), † 29. März 2017 in Sunnyvale (Kalifornien, USA)

    1951 promovierte Alexei Alexejewitsch Abrikossow am Moskauer Institute for Physical Problems; seine erste Professur trat er 1965 in Moskau an. Seine Arbeit führte den Wissenschaftler 1991 in die USA, an das Argonne National Laboratory des US-Energieministeriums in Illinois. 1999 nahm er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an, blieb jedoch seiner russischen Heimat verbunden.

    Zu den Verdiensten Abrikosovs gehört die Erklärung von so genannten Typ-II-Supraleitern, die Supraleitung und Magnetismus zusammen existieren lassen. Seine Beschäftigung mit Supraleitern machte ihm zum Namensgeber für Begriffe wie "Abrikosov-Suhl-Resonanz" und "Abrikosov-Gitter".

    Zusammen mit Vitaly L. Ginzburg und Anthony J. Leggett erhielt Abrikosov 2003 den Nobelpreis für Physik "für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten".

    KALENDERBLATT - 27. Juni

    1866 Die gewonnene Schlacht von Nachod stellt einen wichtigen Schritt zum Sieg der Preußen über Österreich dar.
    1905 An Bord des russischen Panzerkreuzers "Potemkin" bricht unter der Besatzung eine Meuterei aus. Die Mannschaft droht Odessa zu beschießen, falls sie zur Verantwortung gezogen werden sollte. Die Meuterei hat begonnen, nachdem der Kapitän einen Matrosen erschoss, der sich über verdorbene Suppe beschwerte.
    1947 In Paris findet die erste Marshallplan-Konferenz statt, die jedoch an der Sowjetunion scheitert.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!