Verfügungsgeschäft

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    Rechtsgeschäft, durch das ein Recht unmittelbar übertragen, belastet, geändert oder aufgehoben wird, eine Verfügung getroffen wird (z.B. Übereignung einer Kaufsache, Abtretung). Auf Grund des Abstraktionsprinzips ist das Verfügungsgeschäft von dem ihm möglicherweise zugrundeliegenden Verpflichtungsgeschäft streng zu trennen. Ein Mangel des Verpflichtungsgeschäftes wirkt sich nicht auf das Verfügungsgeschäft aus, es kann jedoch ein Ausgleich erfolgen (z.B. Herausgabeanspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung, §§ 812 ff. Bürgerliches Gesetzbuch).