Van-Allen-Gürtel
Aus WISSEN-digital.de
Strahlungsgürtel der Erde, der 1958 von dem amerikanischen Physiker J.A. van Allen (Explorer 1) entdeckt wurde und in dem sich elektronische Teilchen mit hoher Energie bewegen. Der Wissenschaftler hatten einen Geigerzähler in dem Raumfahrzeug installiert, der die Strahlung anzeigte. Damit erhielt man erstmals Beweise für die Vermutung, dass die Erde von einem Gürtel umgeben ist, der mit hoher Energie geladene Teilchen enthält. Die insgesamt drei Strahlungsgürtel (zwischen den zwei bekannten Strahlungsgürteln wurde 1992 ein dritter entdeckt) umgeben die Erde in ringförmigen Zonen in einer Höhe von 2 000 bis 4 000 m und 10 000 bis 20 000 m. Die Strahlungsgürtel, eine torusförmige (wulstartige) Zone um den Planeten, bestehen aus Elektronen und Protonen (entstanden aus kosmischer Strahlung und Sonnenwind), die in einem Magnetfeld (Äquatorebene) zusammengehalten werden und zwischen dessen Nord- und Südpol in Form von Spiralen wandern.
In der Raumfahrt stellen die Strahlungsgürtel eine Gefahr dar. Die aggressiven elektronischen Teilchen (besonders um den Jupiter) können die Geräte stören und die Gesundheit der Astronauten schädigen.
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