Urheberrecht

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    Recht zum Schutz geistigen Eigentums, Sammelbegriff für alle Rechtsnormen, die die persönliche und ausschließliche Verfügungsgewalt der Schöpfer von Werken der Literatur, Musik, Plastik, Malerei, Fotografie, Baukunst, des Kunstgewerbes und anderer Gebiete geistigen Schaffens regeln. Gesetzliche Grundlage ist das Gesetz über Urheberrecht vom 9. September 1965. Inhalte sind unter anderem Persönlichkeitsrecht, Verwertungsrecht, Schutzfristen, Verbreitungs- und Vervielfältigungsrecht. Es gibt unterschiedliche Schutzfristen für verschiedene Werke, literarische Werke genießen eine Schutzfrist von 70 Jahren, Fotografien von 25 Jahren.

    Eine Verletzung des Urheberrechts kann zivilrechtliche (Unterlassung, Beseitigung und Schadensersatz) und strafrechtliche (Geld- oder Freiheitsstrafe) Folgen nach sich ziehen. Urheberrechte gewinnen besonders im Bereich der Computersoftware an wirtschaftlicher Bedeutung.

    Kalenderblatt - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.