Sir Alan Lloyd Hodgkin

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    britischer Physiologe; * 5. November 1914 in Banbury, † 20. Dezember 1998 in Cambridge

    1932-36 Studium der Biochemie am Trinity College in Cambridge, wo er unter anderem die Nobelpreisträger J.J. Thomson, Rutherford, Aston, Hopkins und Adrian kennenlernte. Anschließend Erforschung der Nervenleitung und -verstärkung. Nach einem kurzzeitigen Wechsel an das Rockefeller-Institut in New York beschäftigte sich Hodgkin nach seiner Rückkehr nach Cambridge mit dem Bereich Radar (Scanning and display system). Nach dem Krieg erforschte er mit Andrew Fielding Huxley und R.D. Keynes den Innenmechanismus in lebenden Zellen, v.a. die Riesennervenfasern.

    1963 erhielten Hodgkin, Eccles und Huxley gemeinsam den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin "für ihre Entdeckungen über den Mechanismus, der sich bei der Erregung und Hemmung in den peripheren und zentralen Bereichen der Zellmembran abspielt".

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