Sir John Carew Eccles

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    australischer Mediziner; * 27. Januar 1903 in Melbourne, † 2. Mai 1997 in Locarno

    Eccles war von 1951 bis 1966 Professor an der Nationaluniversität in Canberra und von 1957 bis 1961 Präsident der australischen Akademie der Wissenschaften. Er leitete in Chicago das Institut für biomedizinische Forschung und lehrte 1968 bis 1975 in Buffalo.

    Eccles, der 1963 für seine Forschungen zusammen mit den britischen Biochemikern Alan Lloyd Hodgkin und Andrew Fielding Huxley den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt, erforschte die Funktionsweisen des Gehirns, des Rückenmarks sowie des zentralen Nervensystems. Er entdeckte mithilfe von Mikroelektroden das Schema der Ionenströme und den Zusammenhang von Reiz und Hemmung an den Synapsen bei der Übertragung von Impulsen.

    Eccles, der ein bedeutender Vertreter der Dualismustheorie von Descartes war, verfasste auch grundlegende Arbeiten zur Reizleitung innerhalb der Nerven mittels chemischer Transmitterstoffe. Als eines seiner bekanntesten Werke gilt "Das Ich und sein Gehirn" von 1977, das in Zusammenarbeit mit Karl R. Popper entstand.

    Weitere Werke: "The Physiologie of Synapses" (1964), "The Human Psyche" (1980), "Wie das Selbst sein Gehirn steuert" (1994).

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