Regenwald

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    Regenwald in Washington

    Der Regenwald ist eine tropische Vegetationsform des Waldes. Es gibt verschiedene Arten von Regenwäldern. Man unterscheidet tropischen Tieflandregenwald, tropischen Berglandregenwald, subtropischen Regenwald und gemäßigten Regenwald.

    Im tropischen Tieflandregenwald finden sich bis zu fünf Baumstockwerke (meistens drei). Das oberste Baumstockwerk kann hier bis zu 50 m hoch liegen. Das Klima dort ist heiß und feucht, der Tieflandregenwald findet sich vor allem in der Nähe des Äquators und in Tieflagen. Die Bäume sind meist mit großen Blättern und Brett- oder Stelzwurzeln ausgestattet.

    Der tropische Berglandregenwald liegt in Gebirgen. Die Bäume erreichen hier auf Grund der Witterungsbedingungen nicht die Höhen des Tieflandregenwaldes, und es gibt auch weniger Arten.

    Der subtropische Regenwald liegt in den Subtropen und weist eine etwas geringere Artenvielfalt als der tropische auf, seine Bäume sind meist auch niedriger. In seinem immer humiden Klima, das sich durch hohe Luftfeuchtigkeit und auch viel Nebel auszeichnet, gibt es oft viele Orchideen.

    Gemäßigte Regenwälder sind immergrün und befinden sich in gemäßigten Klimazonen. Sie haben einen sehr hohen Feuchtigkeitsbedarf. Gemäßigte Regenwälder gibt es z.B. im Nordosten Amerikas und in den Hochgebirgen Afrikas.

    Mit etwa der Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten der Erde ist der Regenwald einer der artenreichsten Lebensräume. Der Regenwald ist einer der wichtigsten Sauerstoffproduzenten für die Atmosphäre. Daneben speichert und reinigt er das Wasser und filtert die Luft. Inzwischen ist er aber stark durch Abholzung und das Waldsterben gefährdet. Die Abholzung der Regenwälder hat weit reichende ökologische und klimatische Folgen, trotzdem konnten die bisher gemachten Anstrengungen, um den Urwald zu schützen, das Fortschreiten der aus wirtschaftlichen Interessen resultierenden Zerstörung nicht aufhalten.

    KALENDERBLATT - 4. Juli

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