Rechtsanwalt

    Aus WISSEN-digital.de

    nach §§ 1 Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) ein unabhängiges Organ der Rechtspflege, das zur Wahrnehmung fremder Interessen als Verteidiger, Beistand oder Bevollmächtigter (Prozessvollmacht) berufen ist; Voraussetzungen zur Zulassung sind Staatsexamen, unbescholtener Lebensweg sowie der Nachweis zur Befähigung zum Richteramt (§ 4 BRAO). Der Rechtsanwalt übt einen freien Beruf aus, muss jedoch bei einem bestimmten Gericht zugelassen sein und eine Kanzlei in dessen Bezirk einrichten. Für seine Tätigkeit erhält er Rechtsanwaltsgebühren, die sich nach der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung richten. Mehrere Rechtsanwälte können sich zu einer Sozietät, Partnerschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung zusammenschließen.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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