Ostblockstaaten
Aus WISSEN-digital.de
während des Ost-West-Konflikts geprägte und bis zum Zusammenbruch der kommunistisch organisierten Staaten gebräuchliche Bezeichnung für alle europäischen und asiatischen Staaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg unter sowjetische Hegemonie gerieten und ihre Staats- und Gesellschaftsordnung nach sowjetischem Vorbild umgestalteten. Dazu gehörten die ab 1949 im COMECON und ab 1955 im Warschauer Pakt zusammengeschlossenen Staaten UdSSR, Bulgarien, CSSR, Polen, Rumänien, Ungarn, DDR (bis 1968 auch Albanien).
1991 erfolgte die Auflösung des Warschauer Paktes. Als erste der ehemaligen Ostblock-Staaten traten im März 1999 Polen, Tschechien und Ungarn der NATO bei. Am 1. Mai 2004 wurden die ehemaligen Ostblockstaaten Estland, Lettland, Litauen (ehemalige Gebiete der UdSSR), die Tschechische Republik, die Slowakische Republik, Ungarn und Polen in die Europäische Union (EU) aufgenommen. Bulgarien und Rumänien werden voraussichtlich 2007 beitreten.
Kalenderblatt - 14. September
| 1645 | Eroberung des königstreuen Bristols durch Cromwell im englischen Bürgerkrieg. |
| 1812 | Napoleon I. nimmt mit seiner "Grande Armée" Moskau ein. |
| 1930 | Bei den Reichstagswahlen kommt es zum "Erdrutsch": Die Zahl der Mandate der NSDAP erhöht sich von zwölf auf 107. |
Magazin
- Japanreisen im Trend: Was eine Reise nach Japan kostet und warum das Land immer beliebter wird
- IFA 2026 in Berlin zeigt die Zukunft von KI, Robotik, Smart Home und Consumer Technology
- AfD in Sachsen und Sachsen-Anhalt 2026: Wahlergebnis, politische Entwicklung und Ausblick
- Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche: Chancen, Risiken und der aktuelle Stand 2026
- Managed Extended Detection and Response: Wie Unternehmen ihre IT-Sicherheit auslagern
![[Hauptseite]](/extensions/SkinDarwin/wissen-digital/header.png)