Moskauer Außenministerkonferenzen

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    auch: Moskauer Konferenzen;

    1. Moskauer Konferenz von 1943 (19. Oktober bis 1. November): In der Vier-Nationen-Erklärung vereinbarten die USA, die UdSSR, Großbritannien und China, den Krieg bis zur bedingungslosen Kapitulation der Achsenmächte Deutschland und Italien fortzusetzen.
    1. Moskauer Konferenz von 1944 (9. bis 20. Oktober): Churchill und Stalin teilten die Einflusssphären in Südosteuropa auf. Griechenland wurde zur britischen Einflusssphäre, Rumänien und Bulgarien zur sowjetischen erklärt.
    2. Moskauer Konferenz von 1947 (10. März bis 24. April): Die Verhandlungen der vier Siegermächte (USA, UdSSR, England und Frankreich) über eine gemeinsame Besatzungspolitik in Deutschland scheiterten.

    Kalenderblatt - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.