Locarnopakt

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Locarnoverträge;

    am 1. Dezember 1925 verabschiedete Verträge zwischen dem Deutschen Reich, Frankreich, Großbritannien, der Tschechoslowakei, Belgien, Polen und Italien zur Herstellung eines mitteleuropäischen Sicherheitssystems. Im Mittelpunkt des Vertragswerks stand eine Garantieerklärung für die Unverletzlichkeit der deutschen Westgrenze und die Entmilitarisierung des Rheinlands. Für die Ostgrenze lehnte Außenminister Stresemann eine solche Festlegung angesichts bestehender deutscher Revisionsforderungen ab. Ergänzt wurde der Locarnopakt durch Schiedsverträge des Deutschen Reiches mit der Tschechoslowakei, Polen, Belgien und Frankreich sowie Beistandsverträge zwischen Frankreich und Polen/Tschechoslowakei. Die Locarnoverträge öffneten dem Deutschen Reich die Tür zur Aufnahme in den Völkerbund. Die von Hitler 1936 veranlasste Rheinlandbesetzung bedeutete einen Bruch der Verträge.

    KALENDERBLATT - 17. Juli

    1789 Der französische König Ludwig XVI. wird aus Versailles ins revolutionäre Paris gebracht.
    1917 Der englische König Georg V. benennt im Ersten Weltkrieg seine Dynastie um. Um ein Zeichen gegen den Kriegsgegner Deutschland zu setzen, heißt sein Haus von diesem Tag an Windsor und nicht mehr Sachsen-Coburg-Gotha.
    1945 Die Potsdamer Konferenz, an der die Regierungschefs von Großbritannien (Churchill), der USA (Truman) und der UdSSR (Stalin) teilnehmen, wird eröffnet.



    Drama, Drama ...

    Wissen oder nicht wissen ... das ist hier die Frage! Wie gut kennen Sie sich aus auf den Brettern, die die Welt bedeuten?
    Jetzt quizzen!