Lautsprecher

    Aus WISSEN-digital.de

    elektroakustisches Wiedergabegerät zum Umwandeln niederfrequenter elektrischer Wechselspannungen in Schall.

    Ein elektroakustischer Wandler erzeugt mechanische Schwingungen, die auf eine aus steifem Papier, dünner Pappe oder Folie bestehende Membran übertragen und von ihr als Schall abgestrahlt werden. Nach dem Wandlerprinzip unterscheidet man elektromagnetische (Freischwinger), elektrodynamische, elektrostatische oder piezoelektrische Lautsprecher:

    Bei dem am meisten verwendeten elektrodynamischen Lautsprecher befindet sich im ringförmigen Luftspalt des Dauermagneten eine federnd befestigte Schwingspule, die sich proportional zum durchfließenden Tonfrequenzstrom bewegt und die Schwingungen auf die Membran überträgt.

    Im elektrostatischen Lautsprecher bilden eine feste Elektrode und eine straff gespannte, elektrisch leitende, dünne Folie einen großflächigen Kondensator, an den eine elektrische Gleichspannung und die tonfrequente Wechselspannung angelegt werden. Dadurch angeregt schwingt die Folie und strahlt den Schall ab.

    Beim piezoelektrischen Lautsprecher entsteht beim Anlegen einer Tonfrequenzspannung an einen Piezokristall (Quarz, Bariumtitanat u.a.) eine Verformung des Kristalls (Piezoeffekt). Mittels zweier aus Piezokristallen gebildeter Platten, deren Schwingungen und Deformationen auf eine Membran übertragen werden, ist eine Lautsprecherwirkung erzielbar.

    KALENDERBLATT - 10. Dezember

    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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