Kondensator

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch: condensare "zusammenpressen, verdichten")

    1. elektrotechnisches Bauteil zur Speicherung elektrischer Ladungen bzw. Energie, bestehend aus zwei durch ein Dielektrikum (z.B. Luft, Glimmer, Keramik) getrennte metallische Beläge, Folien oder Platten. Beim Anlegen einer Gleichspannung wird der Kondensator auf Grund von Influenz geladen; ein Maß für die Speicherkapazität ist das Farad. Der Gleichstromwiderstand eines Kondensators ist unendlich, sein Wechselstromwiderstand nimmt mit wachsender Frequenz ab. Typische Bauformen von Kondensatoren, allgemein auch Kapazitäten genannt, sind: Plattenkondensator, Wickelkondensator, Papierkondensator, Elektrolytkondensator, Drehkondensator und Abgleichkondensator (Trimmer).
    2. bei Dampfturbinen eine Vorrichtung, die austretenden Abdampf niederschlagen lässt und ihn wieder verflüssigt.
    3. Wärmeaustauscher in Kühlmaschinen: verdichteter Kältemitteldampf verflüssigt sich wieder, wenn er Wärme an die Umgebung abgeben kann.

    Kalenderblatt - 20. Juli

    1932 Reichskanzler Papen setzt die Regierung in Preußen ab, der letzten sozialdemokratischen Bastion in der Weimarer Republik.
    1944 Das Attentat auf Adolf Hitler (so genannter Zwanzigster Juli) schlägt fehl. Einer der Anführer des Putschversuchs, den nur wenige der Verschwörer überleben sollen, ist Graf von Stauffenberg.
    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.