Kleiber
Aus WISSEN-digital.de
(Sittidae)
Inhaltsverzeichnis
Verbreitungsgebiet
Die bis zu 20 Zentimeter großen und 60 Gramm schweren Sperlingsvögel sind mit Ausnahme von Afrika und Südamerika weltweit beheimatet. Sie leben sowohl in Wäldern wie auch in felsigen Gebieten.
Körperbau
Das Gefieder der Kleiber ist an der Oberseite grau bis blau, an der Unterseite hingegen weiß bis hellorange. Das Gesicht wird von einer schwarzen Maske gezeichnet. Das Gefieder der beiden Geschlechter ist gleich gefärbt. Der Körperbau dieser relativ kleinen Vögel kann als kompakt bezeichnet werden. Der lange Schnabel ist spitz, wie auch die Flügel eine längliche Form aufweisen und spitze Enden haben. Die Beine hingegen sind kurz und stämmig, und an den Zehen befinden sich gebogene Krallen, die lang und kräftig sind. Der Schwanz der Kleiber ist eckig, wird aber nicht, wie bei anderen Arten, als Stütze verwendet, um am Baumstamm auf- und abwärts zu klettern.
Ernährung
Die zu den Sperlingsvögeln gehörenden Tiere ernähren sich von Wirbellosen, die sie in der Baumrinde suchen, und auch von Samen und Blättern. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vogelarten können Kleiber bei der Nahrungssuche Kopf abwärts an Baumstämmen klettern.
Fortpflanzung
Die meisten der Kleiberarten nisten in Baumhöhlen. Den Eingang zu diesen "verkleibern" (verkleben) sie. Daher rührt auch ihr Name. In den Nestern, die hauptsächlich aus Teilen von Rinde bestehen, bebrüten die Weibchen für ca. zwei Wochen, das Gelege aus vier bis zehn weißen, rotgefleckten Eiern besteht. Nach dem Schlüpfen werden die Jungtiere noch für drei Wochen von beiden Eltern betreut, bevor sie das Nest verlassen.
Systematik
Familie aus der Unterordnung der Singvögel (Oscines).
Einige Arten:
Europäischer Kleiber (Sitta europaea)
Mauerläufer (Tichodroma muraria)
Spiegelkleiber (Neositta chrysoptera)
Stammsteiger (Salpornis spionotus)
Kalenderblatt - 9. Februar
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| 1893 | Uraufführung der Oper "Falstaff" von Giuseppe Verdi. |
| 1946 | Die Vollversammlung der Vereinten Nationen lehnt den Aufnahmeantrag Spaniens ab. Erst zehn Jahre später kann Spanien der UNO beitreten. |
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