Kalkpräparate

    Aus WISSEN-digital.de

    Arzneimittel, die Kalziumverbindungen enthalten, also Chlorid, Azetat, Phosphat, Karbonat, Laktat, Glukonat oder Lävulinat. Die Resorption des Kalziums im Darm ist an das Vorliegen bestimmter Säuren und von Vitamin D gebunden und ist zudem davon abhängig, ob der Körper Kalzium benötigt. Fette Speisen vermindern die Resorption von Kalzium beträchtlich. Kalkpräparate werden bei Störungen des Knochenaufbaues, während der Schwangerschaft und der Stillzeit angewendet. Die Kombination mit Vitamin D ist zweckmäßig. Vorwiegend parenteral (intravenös, intramuskulär) werden Kalkpräparate bei Tetanus zur Förderung der Blutgerinnung, bei allergischen Erkrankungen (Asthma, Heuschnupfen, Hauterkrankungen) sowie bei gewissen nervösen Störungen verwendet. Der Tagesbedarf an Kalzium beträgt beim Erwachsenen 0,5 g, bei Kindern bis zu 1 g, während der Schwangerschaft 1 bis 1,5 g.

    KALENDERBLATT - 28. Oktober

    1893 Uraufführung der "Pathétique" von Peter Tschaikowski in St. Petersburg.
    1928 Der deutsche Kaiser Wilhelm II. brüskiert die britische Öffentlichkeit durch seine taktlosen Äußerungen in einem im "Daily Telegraph" erschienenen Interview.
    1958 Kardinal Angelo Giuseppe Roncalli, Patriarch von Venedig, wird als Nachfolger von Pius XII. zum neuen Papst gewählt. Er nimmt den Namen Johannes XXIII. an.



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!