Hornisse

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    Hornissennest

    Heute ist die Hornisse meist nur noch örtlich in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet, wo das soziale Insekt bevorzugt in hohlen Bäumen nistet oder Nester in der Nähe menschlicher Behausungen errichtet.

    Die Hornisse ist mit einer Körperlänge von bis zu über drei Zentimetern eine nicht verkennbare Wespenart. Ihr Körper ist gelbbraun gefärbt und wirkt kräftig. Lediglich befruchtete Hornissen überleben den Winter und suchen als künftige Königinnen im Frühjahr einen geeigneten Platz für den Nestbau. Dort errichten sie Brutkammern für die erste Generation von Arbeiterinnen, die das Nest erweitern, sobald ihre Entwicklung abgeschlossen ist. Dann ist die einzige Aufgabe der Hornissenkönigin die Eiablage. Erst gegen Ende des Sommers entstehen wieder fortpflanzungsfähige Weibchen, die, wenn sie von Männchen befruchtet werden, den Winter überleben und im nächsten Jahr ebenfalls Königinnen werden.

    Hornissen sind äußerst räuberische Insekten, die sich ausschließlich von anderen Insekten ernähren. Sie sind jedoch weit weniger aggressiv als bisher angenommen und stechen im Gegensatz zu den meisten anderen Wespen nur im äußersten Notfall. Ihr Stich ist in etwa so unangenehm wie der von anderen Wespen auch.

    Systematik

    Art aus der Familie der Papierwespen (Vespidae), die zur Unterordnung der Leg- und Stechwespen (Apocrita) zählt und damit zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) gehört.

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