Helen Hayes

    Aus WISSEN-digital.de

    US-amerikanische Schauspielerin; * 10. Oktober 1900 in Washington, D.C., † 17. März 1993 in Nyack, New York

    eigentlich: Helen Hayes Brown;

    Bereits ihre Mutter Catherine Estelle war eine Schauspielerin gewesen, die mit verschiedenen Schauspielgruppen herumtourte. Schon im Alter von neun Jahren hatte Helen Hayes ihr Theaterdebüt und war Mitte der 1920er Jahre ein gefeierter Broadway-Star. Doch den Schritt nach Hollywood wagte sie erst, nachdem ihr Ehemann, der Dramatiker und Drehbuchschreiber Charles MacArthur, dort einen Vertrag unterschrieben hatte.

    Ihr Tonfilmdebüt hatte sie mit "Die Sünde der Madelon Claudet" ("The Sin of Madelon Claudet", 1931), für das sie auch sogleich einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin erhielt. Danach folgten unter anderem Rollen in "Arrowsmith" (1931), der Hemingway-Verfilmung "A Farewell to Arms" (1932; mit Gary Cooper) und dem Melodram "The White Sister" (1933).

    Schließlich kehrte sie dem Filmgeschäft vorübergehend den Rücken und kehrte an den Broadway zurück. Dort hatte sie großen Erfolg mit dem Stück "Victoria Regina". 1953 erhielt sie als erste Schauspielerin überhaupt einen Sarah Siddon Award für ihre Auftritte am Chicago Theatre - eine Ehre, die ihr 1969 noch einmal zuteil wurde. Ein kleines Theater am Broadway wurde 1983 ihr zu Ehren umbenannt in "The Helen Hayes Theatre". Außerdem ist sie Namensgeberin für einen Theaterpreis in ihrer Heimatstadt Washington D.C.: Dort wird der Helen Hayes Award verliehen.

    Auf der Leinwand sah man sie wieder ab den 1950ern, so in "My Son John" (1952) und in "Anastasia" (1956). Einen Oscar als Beste Nebendarstellerin erhielt sie für ihren Auftritt als blinde Passagierin in dem Katastrophenfilm "Airport" (1970). Zudem spielte sie in mehreren Disney-Produktionen, etwa "Herbie groß in Fahrt" ("Herbie Rides Again", 1975), "One of Our Dinosaurs is Missing" (1975) und "Abenteuer auf Schloß Candleshoe" ("Candleshoe", 1878).

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