Goldene Horde

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    ursprünglich das - wohl nach dem goldenen Zelt des Khans so benannte - Heerlager Dschutschis, des Sohnes des 1227 verstorbenen Dschingis Khans von Sibirien bis zum Schwarzen Meer; dessen Enkel Batu errichtete hier - als Inhaber des westlichen Teiles des ehemaligen mongolischen Großreiches - die Herrschaft der Goldenen Horde (Kiptschak), nachdem er die Wolga-Bulgaren vernichtet (1237), das obere Wolgagebiet besetzt, Kiew genommen hatte (1240), bis nach Ungarn und nach Schlesien (Schlacht bei Liegnitz 1241) vorgestoßen war und schließlich Bulgarien und Transkaukasien erobert hatte. Sarai an der unteren Wolga war Hauptstadt des Reiches, das sich bis 1480 (Ermordung des letzten Khans) halten konnte.

    Kalenderblatt - 13. April

    1598 Heinrich IV., der katholisch werden musste, um König von Frankreich zu werden, verfügt im Edikt von Nantes die Religionsfreiheit, um den inneren Frieden wiederherzustellen.
    1784 Uraufführung des bürgerlichen Trauerspiels "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller.
    1940 Cornelius "Dutch" Warmerdam gelingt es im amerikanischen Berkeley, die damalige Rekordhöhe von 4,57 Metern mit Hilfe eines Bambusstabs zu überspringen.