Frédéric Chopin

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    polnisch-französischer Komponist und Pianist; * 1. März 1810 in Zelazowa-Wola bei Warschau, † 17. Oktober 1849 in Paris

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    Frédéric Chopin

    Chopin erhielt sehr früh Klavier- und Kompositionsunterricht, unter anderem von Adalbert Zwyny und Józef Elsner. Bereits seine ersten Kompositionen, obwohl noch von Vorbildern beeinflusst, verrieten die Eigenart seines schon bald zum Durchbruch kommenden persönlichen Klavierstils. Reisen nach Berlin, Wien, Prag, Dresden und Paris machten ihn als Konzertpianisten und Interpreten eigener Werke bekannt. Ab 1831 lebte er (mit Unterbrechungen) in Paris. Er schrieb unter Einfluss der polnischen Volksmusik Polonaisen, Mazurkas, Walzer, Etüden, Préludes, Sonaten und Klavierkonzerte. 1835 begegnete er in Dresden Marie Wodzinska, mit der er sich ein Jahr später verlobte.

    1836 lernte er George Sand kennen, im Jahr darauf löste er seine Verlobung. Nach einem kurzen Aufenthalt in London verbrachte er die Zeit zwischen November 1838 und Februar 1839 gemeinsam mit George Sand auf Mallorca. In den Jahren von 1840 bis 1846 lebte er abwechselnd in Paris und auf Schloss Nohant, dem Besitz von George Sand. 1847 endete seine Verbindung mit ihr. Konzertreisen nach England und Schottland schwächten seine ohnehin äußerst angegriffene Gesundheit. Er starb in Paris an der Schwindsucht und wurde auf dem Friedhof Père-Lachaise beigesetzt, sein Herz wurde nach Warschau in die Heilig-Kreuz-Kirche überführt.

    Aufbauend auf der Formenwelt der musikalischen Klassik und Romantik fand Chopin in seinen Kompositionen zu einem ausgeprägten Personalstil, in den zusätzlich Elemente der polnischen Musik und seine Begeisterung für die Klavierwerke J.S. Bachs und L. van Beethovens mit eingeflossen waren.

    Werke:

    Neben der Literatur für Klavier zweihändig, die 90 Prozent seines Schaffens ausmachen, entstanden zwei Klavierkonzerte (Nr. 1 e-Moll, op. 11 und Nr. 2 f-Moll, op. 21) sowie weitere einsätzige Werke für Klavier und Orchester, 15 Lieder mit Klavierbegleitung und wenige Kammermusikwerke.


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