Fernmeldetechnik

    Aus WISSEN-digital.de

    Ein Teilgebiet der leitungsgebundenen elektrischen Nachrichtentechnik bzw. der leitungsgebundenen Informationstechnik, welches sich mit den leitungsgebundenen Kommunikationswegen und der dafür erforderlichen technischen Ausrüstung befasst. Zur Fernmeldetechnik gehören somit auch die Übertragung und die Vermittlung von Informationen mithilfe elektrischer Signale.

    Der Austausch von Informationen findet dabei zwischen zwei oder mehreren, vorher bestimmten Partnern, z.B. Menschen, Maschinen oder Systemen mithilfe elektrischer und elektronischer Übertragungstechnik statt. Ein möglicher Übertragungsweg kann dabei das Fernmeldenetz sein.

    Zur Fernmeldetechnik gehören beispielsweise folgende Bereiche:

    die analoge und digitale Fernsprechtechnik (für den fernmündlichen Informationsaustausch, d.h. für die Übertragung von Sprache);

    die Fernschreibtechnik (für die Übermittlung von Text auf einen Papierstreifen oder ein Papierblatt);

    die Fernmesstechnik (für die elektrische Übertragung von Messwerten über größere räumliche Entfernungen);

    die Fernwirktechnik (für Zwecke des räumlich entfernten Anzeigens, Einstellens, Messens, Regelns, Schaltens, Steuerns und Überwachens).

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).