Dawesplan

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    1924 abgeschlossener Vertrag zur Neuregelung der Reparationszahlungen des Deutschen Reiches nach dem 1. Weltkrieg, benannt nach dem Bankier Charles G. Dawson. Durch den Plan wurden Forderungen der Reparationen aus dem Versailler Vertrag revidiert.

    Er sollte die deutsche Zahlungsfähigkeit für die Reparationen und damit die Rückzahlung der europäischen Schulden an die USA sichern, unter dem Schlagwort "Business, not politics". Deutschland wurde mit 1-1,75 Milliarden Mark Jahreszahlungen bis 1927, ab 1928 mit 2,5 Milliarden Zinsendienst von Reichsbahn- und Industrieobligationen, Verpfändung von Zöllen und indirekten Steuern als Sicherheit belastet. Die endgültige Reparationssumme war nicht festgesetzt. Zur Stabilisierung der deutschen Währung wurden 800 Millionen Goldmark als "Dawes-Anleihe" gewährt. Der Dawesplan wurde 1930 vom Youngplan abgelöst, der eine Verringerung der Reparationszahlungen vorsah.

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