Dawesplan

    Aus WISSEN-digital.de

    1924 abgeschlossener Vertrag zur Neuregelung der Reparationszahlungen des Deutschen Reiches nach dem 1. Weltkrieg, benannt nach dem Bankier Charles G. Dawson. Durch den Plan wurden Forderungen der Reparationen aus dem Versailler Vertrag revidiert.

    Er sollte die deutsche Zahlungsfähigkeit für die Reparationen und damit die Rückzahlung der europäischen Schulden an die USA sichern, unter dem Schlagwort "Business, not politics". Deutschland wurde mit 1-1,75 Milliarden Mark Jahreszahlungen bis 1927, ab 1928 mit 2,5 Milliarden Zinsendienst von Reichsbahn- und Industrieobligationen, Verpfändung von Zöllen und indirekten Steuern als Sicherheit belastet. Die endgültige Reparationssumme war nicht festgesetzt. Zur Stabilisierung der deutschen Währung wurden 800 Millionen Goldmark als "Dawes-Anleihe" gewährt. Der Dawesplan wurde 1930 vom Youngplan abgelöst, der eine Verringerung der Reparationszahlungen vorsah.

    KALENDERBLATT - 19. Juni

    1867 Der von dem französischen Kaiser Napoleon III. inthronisierte habsburgerische Kaiser Maximilian von Mexiko wird nach dem Abzug der französischen Truppen zum Tode verurteilt und hingerichtet.
    1965 Der algerische Staatspräsident Ahmed Ben Bella wird vom Revolutionsrat gestürzt und bis zum Jahr 1979 unter Hausarrest gestellt.
    1979 Am Rhein spielt sich eine der größten Umweltkatastrophen ab: Durch Vergiftung des Wassers stirbt praktisch der ganze Fischbestand. Als Ursache wird vermutet, dass ein Schiff tödliches Insektenvernichtungsmittel verloren hat.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!