Anpassungssyndrom

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Adaptionssyndrom, Adaptationssyndrom;

    die allgemeine, nicht spezifische Körperreaktion auf die Schädigung (Stress) durch einen so genannten Stressor (Überanstrengung, Infektion, seelische Belastung).

    Über eine nervöse und hormonale Steuerung läuft die Abwehrreaktion unabhängig von der Art des Stressors nach einem bestimmten Schema ab:

    Alarmreaktion mit vermehrter Ausschüttung von ACTH und Kortikoiden; Widerstandsphase mit vermehrter Ausscheidung des Wachstumshormons und von Aldosteron; Erschöpfungsphase: Die Abwehrmechanismen erschöpfen sich. Die Erschöpfung kann zu einem allgemeinen Zusammenbruch führen. Es kann aber auch zu überschießenden Abwehrreaktionen kommen, die ebenso schaden können wie die Erschöpfung. Beide führen, nach Ansicht von Selye, zu den so genannten Adaptationskrankheiten wie Magengeschwür, Bluthochdruck, schwere Kreislaufstörungen usw. Diese Vorstellungen über das Anpassungssyndrom haben auch die Therapie vielfältig beeinflusst und manche Anschauungen über das Zustandekommen der so genannten Zivilisationskrankheiten korrigiert.

    KALENDERBLATT - 22. August

    1864 Die erste 1. Genfer "Konvention zur Verbesserung des Loses der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde" entsteht. Sie geht auf die Initiative Henri Dunants zurück, der in seiner Schrift "Eine Erinnerung an Solferino", in der er seine Erlebnisse als Zeuge der Schlacht bei Solferino wiedergibt, zur Gründung einer Hilfsorganisation aufrief – das spätere Rote Kreuz.
    1910 Japan annektiert das Königreich Korea, dessen König zur Abdankung gezwungen wird.
    1948 In Amsterdam beginnt die erste Vollversammlung des Weltrats der Kirchen, um eine Verfassung für den Ökumenischen Rat auszuarbeiten.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!