Afrikanischer Dornschwanz

    Aus WISSEN-digital.de

    (Uromastyx acanthinurus)

    auch: Veränderlicher Dornschwanz;

    Afrikanische Dornschwänze sind ausschließlich in Nordafrika beheimatet, wo man sie vor allem in felsigen Wüstengebieten von Senegal bis nach Ägypten findet.

    Der Afrikanische Dornschwanz erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 30 Zentimetern und hat einen relativ plumpen Körperbau. Der kurze Schwanz ist dick und mit ringförmigen Dornen versehen, mit ihm können sich die Tiere leicht gegen ihre Feinde verteidigen. Der Afrikanische Dornschwanz ist von meist dunkelgrauer bis schwarzer Grundfärbung, unregelmäßig über den Körper verteilt findet man rote, gelbe oder sogar grüne Flecken oder Querbänder. Je nach Gemütszustand ändert das Tier - ähnlich wie ein Chamäleon - die Farbe. Die Haut der Afrikanischen Dornschwänze ist sehr stark beschuppt.

    Die vorwiegend tagaktiven Tiere ernähren sich in der Jugend vor allem von Insekten und deren Larven, als Erwachsene steigen sie auf pflanzliche Kost um.

    An ihren trocken-heißen Lebensraum passen sich die Agamen ideal an. Den kurzen Winter bringen sie in einer Kältestarre zu; erst zur Paarungszeit im März kommen sie aus ihren Verstecken und die Männchen können den ganzen Tag in der Sonne um die Gunst der Weibchen buhlen, ohne sich zu überhitzen, da die Sonnenstrahlung im Frühling noch nicht allzu stark ist. Während der Paarung stülpt das Männchen sein Begattungsorgan, den so genannten Hemipenis, in die Kloake des Weibchens und die Befruchtung erfolgt innerlich. Das Weibchen vergräbt die Eier im Sand, sodass sie vor übermäßiger Hitze und etwaigen Feinden gut geschützt sind. Nach etwa drei Monaten schlüpfen die Jungtiere.

    Systematik

    Art aus der Familie der Agamen (Agamidae).


    Drama, Drama ...

    Wissen oder nicht wissen ... das ist hier die Frage! Wie gut kennen Sie sich aus auf den Brettern, die die Welt bedeuten?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 24. April

    1884 Die Regierung des Deutschen Reichs erklärt Damara- und Namakwaland, die spätere Kolonie Deutsch-Südwestafrika, zum deutschen Protektorat .
    1926 Deutschland und die UdSSR schließen einen Neutralitätspakt.
    1947 Die Moskauer Konferenz geht nach fast sieben Wochen zu Ende, ohne dass sich zwischen den Alliierten eine Einigung über den Friedensvertrag mit Deutschland und Österreich ergeben hätte.