Weizen

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(Triticum aestivum)

einjährige Pflanze, die bis zu 1 m hoch wird. Der schlanke Halm endet in einer Ähre, in der sich stärkehaltige Körner entwickeln. Nacktweizen hat frei in den Spelzen liegende Körner, Spelzweizen von den Spelzen umhüllte Körner.

Verschiedene Arten werden seit dem Beginn des Ackerbaus in vorgeschichtlicher Zeit in gemäßigten Regionen angebaut. Die Kultursorten entwickelten sich aus der Kreuzung und Züchtung von Emmer und Einkorn. An kühles Klima ist der verhältnismäßig anspruchslose Dinkel angepasst.

Je nach der Härte der Körner unterscheidet man Hart- und Weichweizen, nach dem Zeitpunkt der Aussaat Winter- und Frühlingsweizen. Die moderne Forschung konzentriert sich auf die Züchtung immer ertragreicherer Sorten, die auch in heißen und trockenen Klimazonen angebaut werden können, um die Welternährung zu sichern.

Weizen ist vor allem für die Gewinnung von Mehl für Brot- und Backwaren bedeutend, wobei Hartweizen meist für Brot, Weichweizen dagegen für Gebäck Verwendung findet. Geringere Mengen werden zur Gewinnung von Alkohol und als Viehfutter verwendet. Aus den Weizenkeimen wird ein hochwertiges Öl, das Weizenkeimöl, gewonnen, das unter anderem in der Kosmetikindustrie zum Einsatz kommt.

Systematik

Gattung aus der Familie der Süßgräser.

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