Saarland

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    Saarland

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    Landeshauptstadt Saarbrücken
    Fläche 2.569 km²
    Einwohner 1.037.000
    Webpräsenz www.saarland.de

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    Das Saarland ist das kleinste der deutschen Flächenländer und liegt im Südwesten der Republik. Es gliedert sich in sechs Landkreise. Die Hauptstadt ist Saarbrücken.

    Geografie

    Mit 2.569 km² ist das Saarland das kleinste der deutschen Flächenländer. Es liegt im Südwesten Deutschlands und grenzt im Norden und Osten an Rheinland-Pfalz, im Süden an Frankreich und im Westen an Luxemburg. Geografisch reicht das Land vom Hunsrück bis in den Westrich. Der Hauptfluss ist die Saar, die dem Bundesland seinen Namen gab.

    Bevölkerung

    Im Saarland leben rund eine Million Menschen; damit ist es nach Bremen das Bundesland mit den wenigsten Einwohnern. Diese wohnen vor allem im südlichen Teil des Landes; größte und bedeutendste Stadt ist die Hautstadt Saarbrücken. Die Bevölkerung des Landes ist zwar generell deutschsprachig; traditionell besteht jedoch eine große Nähe der Region zu Frankreich.

    Wirtschaft

    Aufgrund der regionalen Nähe pflegt das Saarland intensive Handelsbeziehungen zu Frankreich. Grundlage der saarländischen Industrie ist der Steinkohlebergbau im Saarkohlenbecken (von Saarlouis-Saarbrücken bis zur Landesgrenze), dem sich Hütten-, Stahl-, Maschinen-, chemische und keramische Industrie in Dillingen, Saarlouis, Völklingen, Saarbrücken und Neunkirchen anschließt. Das Saarland ist waldreich, angebaut werden vor allem Getreide, Kartoffeln und Futterrüben.

    Geschichte

    Durch seine Kohlevorkommen und Schwerindustrie früher wichtig für die europäische Wirtschaft. Umkämpftes Gebiet in der europäischen Politik seit dem 1. Weltkrieg; wurde nach dem Versailler Vertrag 1920 aus dem südlichen Teil der preußischen Rheinprovinz und dem Westen der Bayerischen Pfalz für 15 Jahre als Verwaltungsgebiet des Völkerbundes bei gleichzeitiger Übereignung der Kohlengruben an Frankreich herausgelöst, kehrte nach eindeutigem Volksentscheid (91 %) durch Verfügung des Völkerbundes 1935 wieder zu Deutschland zurück.

    1945 wurde das Saarland von amerikanischen Truppen besetzt und unter französisches Protektorat gestellt.

    1947 nach Erweiterung um Teile der Kreise Trier, Saarburg, Wadern und Birkenfeld gegen den Widerspruch Deutschlands mit eigener Verfassung und Verwaltung ausgestattet und 1948 durch Landtagsbeschluss in das französische Wirtschaftssystem einbezogen.

    Der Versuch, das Saarland im Rahmen der Westeuropäischen Union zu europäisieren, wurde durch Volksentscheid vom 23. 10. 1955 abgelehnt; darauf folgte durch deutsch-französischen Saarvertrag von 1956 ab 1957 die Eingliederung des Saargebietes als Bundesland in die deutsche Bundesrepublik; 1959 folgte auch die wirtschaftliche Eingliederung.

    Teilweise Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verwaltung mit dem Land Rheinland-Pfalz.



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