Ultrakurzwellen

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    (lateinisch) Abk.: UKW;

    Ultrakurzwellen sind Funkwellen im VHF-Bereich (Meterwellenbereich) mit den Wellenlängen 10 bis zu 1 m und den Frequenzen von 10 bis 300 MHz. Der Begriff Ultrakurzwellen ist allerdings nur für den Bereich der Meterwellen gebräuchlich, wenn es den FM-Hörrundfunk (frequenzmodulierter Hörrundfunk) betrifft. Somit umfasst der UKW-Bereich im engeren Sinne Wellen der Längen 3,43 bis 2,78 m und Frequenzen von 87,5 bis 108 MHz. Dieses Band II innerhalb des Bandes 8 des VHF-Bereiches ist für den FM-Hörrundfunk reserviert. Das Band II ist ferner in Kanäle mit genauen Kanalbreiten und Kanalabständen (300 kHz) aufgeteilt.

    Ultrakurzwellen breiten sich wie das Licht geradlinig aus und sind bündel-, brech- und reflektierbar. Sie werden von den Hüllen der Erdatmosphäre (Ionosphäre und Troposphäre) nur in seltenen Fällen reflektiert (Auftreten von Überreichweiten). Deshalb ist die Übertragung nur auf ungefähre Sichtweite - bis zum so genannten Radiohorizont - möglich. Folglich können die gleichen Frequenzen auf Grund der Reichweitenbegrenzung der Ultrakurzwellen mehrfach belegt werden.

    Kalenderblatt - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).