Pumpe

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    Arbeitsmaschine im engeren Sinn, bei der zugeführte Energie nach dem dynamischen oder statischen Prinzip umgewandelt und auf das flüssige Arbeitsmedium als Strömungs- und/ oder Druckenergie übertragen wird.

    Pumpen werden entsprechend ihrem Wirkprinzip unterteilt in Hubkolbenpumpen (Kolben-, Membranpumpen), Umlaufkolben- oder Rotationskolbenpumpen (Zahnrad-, Schrauben-, Kreiskolben-, Zellen-, Rollkolbenpumpen), Kreiselpumpen (Axial-, Radial-, Diagonal-, Sternrad-, Peripheralpumpen) sowie sonstige Pumpen (Strahl-, Druckluft-, elektromagnetische Pumpen, hydraulischer Widder).

    Geschichte

    Die Entwicklung von Pumpenapparaten kann bis auf das Mittelalter zurückgeführt werden. Die Entwicklung selbsttätiger, d.h. nicht direkt von Hand angetriebener Verdrängungspumpen beruht auf dem 1796 von L.M. Montgolfier erfundenen hydraulischen Widder. Nach der Erfindung der Niederdruckdampfmaschine wurde dieselbe als Antrieb von Kolbenpumpen zum Entwässern englischer Kohlengruben verwendet. 1841 baute H. Worthington eine direkt wirkende Kesselspeisepumpe.

    Kalenderblatt - 24. April

    1884 Die Regierung des Deutschen Reichs erklärt Damara- und Namakwaland, die spätere Kolonie Deutsch-Südwestafrika, zum deutschen Protektorat .
    1926 Deutschland und die UdSSR schließen einen Neutralitätspakt.
    1947 Die Moskauer Konferenz geht nach fast sieben Wochen zu Ende, ohne dass sich zwischen den Alliierten eine Einigung über den Friedensvertrag mit Deutschland und Österreich ergeben hätte.