Johannes Chrysostomus
Aus WISSEN-digital.de
griechischer Kirchenlehrer; * um 345 in Antiochia, † 14. September 407 in Komana bei Kayseri
Heiliger; Johannes, der Patriarch von Konstantinopel (ab 398), war beim Volk sehr beliebt. Die Übersetzung seines griechischen Beinamens "Chrysostomus" lautet "Goldmund" und spielt auf seine außerordentliche Redefertigkeit an. Der Legende nach erhielt er diese Redegabe durch einen Kuss der Gottesmutter Maria.
Der Kirchenvater und berühmte Redner fiel wegen seiner Reformideen und seiner sozialpolitischen Anklagen am Kaiserhof in Ungnade und wurde 403 verbannt.
Seine Gebeine wurden während der Kreuzzüge von Konstantinopel nach Rom gebracht, wo sie in der Peterskirche aufbewahrt wurden. Papst Johannes Paul II. gab sie 2004 an das Patriarchat von Konstantinopel zurück; sie ruhen seitdem in der Kirche Sankt Georg.
Fest: 13. September, in Passau und Innsbruck: 11. September.
Kalenderblatt - 12. Dezember
| 1887 | Mit dem "Orient-Dreibund" zwischen Italien, England und Österreich fördert Reichskanzler Bismarck eine Verständigung der Mächte, die ihre Interessen durch ein Vordringen Russlands zu Lasten der Türkei gefährdet sehen. |
| 1913 | Leonardo da Vincis Gemälde "Mona Lisa", das zwei Jahre vorher aus dem Pariser Louvre gestohlen worden ist, wird in Florenz wiedergefunden. |
| 1936 | König Georg VI. wird zum "Herrscher über Großbritannien, Irland und die Dominien" eingesetzt. |
Magazin
- Pflichtteil im Erbrecht: Wer Anspruch hat und wie er berechnet wird
- Rechenzentren: Das stille Rückgrat der digitalen Wirtschaft
- Hinter den Kulissen - Wie läuft modernes Einkaufen wirklich ab?
- Baustahlmatten erklärt: Aufbau, Einsatz und Vorteile im modernen Bauwesen
- Welche Grundriss-Trends erwarten uns in 2025?
![[Hauptseite]](/extensions/SkinDarwin/wissen-digital/header.png)