Hybride

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    (lateinisch: hybrida, "Mischling") auch: Bastard;

    im Verständnis der Biologie ein aus einer Kreuzung hervorgegangenes pflanzliches oder tierisches Individuum, deren oder dessen Eltern sich in mehreren erblichen Merkmalen unterscheiden wie z.B. in der Farbe des Fells oder der Blüten.

    Der intergenerische Ursprung wird in der Nomenklatur durch einen eigenen Namen mit einem Multiplikationskreuz, z.B. C. x williamsii, oder durch ein Multiplikationskreuz zwischen den Namen der Eltern, wie Camellia japonica x C. salvensis geschrieben.

    Hybride spielen für die Vielfalt in Fauna und Flora eine wichtige Rolle. Eine Hybridisierung kann jedoch auch künstlich erzeugt werden. Viele Bastarde sind unfruchtbar. Einer der bekanntesten ist das Maultier, das einer Kreuzung einer Pferdestute mit einem männlichen Esel entstammt. Nachkommen dieser Kreuzung sind meist unfruchtbar.

    In der Flora gibt es fast ausschließlich Hybride in der Pflanzenzucht der Landwirtschaft. Hierzu gehören nicht nur Getreide, Zuckerrüben und Tomaten, sondern auch Bananen, die in der natürlichen Form wesentlich kleiner sind als in der, die beispielsweise im Supermarkt angeboten wird. Hybridpflanzen geben meist größere Früchte, wachsen schneller und sind z.T. auch widerstandsfähiger.

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