CDMA

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk. für: Code Division Multiple Access, "code-getrennter Mehrfachzugriff",

    auch: Codemultiplex;

    Damit mehrere, unabhängig voneinander existierende Nutzer gleichzeitig kommunizieren können, wurden drei Methoden entwickelt:

    • FDMA (Frequency Division Multiple Access, deutsch: Mehrfachzugriff durch Frequenzteilung, auch: Frequenzmultiplex)*TDMA (Time Division Multiplex Access, deutsch: zeitlich überlappender Mehrfachzugriff, auch: Zeitmultiplex) *CDMACDMA ist eine Technologie zur Übertragung von Daten in Mobilfunknetzen und dient als Übertragungsverfahren beim neuen Mobilfunk-Standard UMTS, der Mobilfunktechnik der dritten Generation. Das digitale Funktelefonsystem GSM (Global Systems for Mobile Communications, deutsch: globales System für mobile Kommunikation) kombiniert FDMA und TDMA, nutzt aber ein starres Verfahren (Zuweisung immer gleicher Zeitschlitze). CDMA nutzt die gerade freien Zeitschlitze flexibel, je nach erforderlicher Bandbreite. Die gesamte zur Verfügung stehende Bandbreite wird für die Datenübertragung verwendet. Jeder genutzte Schlitz wird durch einen Code gekennzeichnet. WCDMA (Wideband CDMA) stellt eine Weiterentwicklung von CDMA dar und gilt als zukünftige Carrier-Technologie für High-Speed-Datenfunktechnik.

    KALENDERBLATT - 6. Dezember

    1882 Carl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" wird in Wien uraufgeführt.
    1882 Die deutsche Kolonialbewegung schafft sich mit der Gründung des "Deutschen Kolonialvereins" ein zentrales Organ.
    1890 Die Oper "Die Trojaner. Erster Teil – Die Einnahme von Troja" von Hector Berlioz wird in Karlsruhe in der deutschen Fassung uraufgeführt.



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