Alfred Stieglitz

    Aus WISSEN-digital.de

    US-amerikanischer Fotograf; * 1. Januar 1864 in Hoboken, New Jersey, † 13. Juli 1946 in New York

    Alfred Stieglitz war einer der einflussreichsten Fotografen überhaupt und erkämpfte der Fotografie die Anerkennung als vollwertige Kunst. Er wirkte in der internationalen Kunstszene, unter anderem als Organisator von Ausstellungen und als Förderer von Nachwuchstalenten.

    Stieglitz besuchte in New York die Schule, ab 1881 lebte er in Deutschland, wo er an der Technischen Hochschule in Berlin studierte. Im Alter von 19 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie. Nach seinem Aufenthalt in Deutschland kehrte er in die USA zurück, wo er verschiedene Fachzeitschriften herausgab: ab 1897 "Camera Notes", 1903 bis 1917 "Camera Work". Seine "Gallerie 291" entwickelte sich zu einem Mittelpunkt der Fotografie- und später auch der allgemeinen Kunstszene; unter anderem machte er das amerikanische Publikum mit europäischen Malern wie Matisse, Cézanne, Braque und Picasso bekannt.

    Zusammen mit Edward Steichen war Stieglitz Initiator der Photo-Secession; diese entwickelte sich nach kunstfotografischen Anfängen zu einer geradlinigen, direkten Fotografie, die unter dem Namen Straight Photography bekannt wurde. Zu den gängigen Motiven zählen Szenen aus New York. Unter anderem hielt Stieglitz das rasante Wachstum der Metropole in zahlreichen Aufnahmen fest.

    1924 wurden 27 Fotografien von Stieglitz im Metropolitan Museum of Art in New York ausgestellt; damit war er der erste Fotograf, dem diese Ehre zuteil wurde. Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der "Intimate Gallery" (ab 1929 "An American Place").


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