Was in der Urlaubsapotheke nicht fehlen darf

    Aus WISSEN-digital.de

    Beim langersehnten Urlaub sollte prinzipiell die Erholung im Vordergrund stehen. Der stressige Alltag ist vorübergehend passe und das Aufladen der Batterien beginnt. Nichtsdestotrotz gibt es einige Situationen, die dieses Gleichgewicht ohne entsprechende Vorbereitungen ins Wanken bringen.

    Dinge, die zuhause kaum Probleme bereiten, werden auf Übersee schnell zur Horrorvorstellung. Diebstähle vor Ort stehen ebenso wie Verletzungen und plötzliche Erkrankungen ganz oben auf der Liste unerwünschter Begleiterscheinungen. Um richtig vorbereitet zu sein, sollte eine Reiseapotheke im Gepäck verstaut sein. Durch die breite Auswahl an Möglichkeiten kann der Überblick jedoch schnell verloren gehen. Was muss also auf jeden Fall hinein?

    Vorsorge vor dem Abflug

    Bevor notwendige Utensilien im Gepäck verstaut werden, ist zunächst eine Vorsorge in Deutschland notwendig. Abhängig vom Reisegebiet sind möglicherweise Gefahren durch starke, regionale Ausprägungen von Krankheiten wie Malaria, Gelb- oder Dengue Fieber möglich. Bevor Risikogebiete dieser Art besucht werden, ist eine ärztliche Aufklärung bezüglich möglicher Impfungen erforderlich.

    Die Erstversorgung für Verletzungen

    Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist es geschehen - eine grobe Schürfung oder gar eine offene Wunde machen die Erholung am Strand zu einer schmerzhaften Angelegenheit. Die Wunde muss schnell erstversorgt werden. Ist die Reiseapotheke mit Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial ausgestattet, fällt der teure Arzt- oder Krankenhausbesuch zumindest vorerst aus. Da solche Verletzungen in unterschiedlichen Größenordnungen auftreten, müssen Pflaster und Mullbinden eingepackt werden.

    Die Reinigung der Wunde sollte ebenso wie die Stillung der Schmerzen im Vordergrund stehen. Mittel gegen Schmerzen dürfen nicht fehlen, sollten aber fördernde Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Paracetamol enthalten.

    Die Hitze wird nicht mehr zum Gefahrenherd

    Hohe Temperaturen mit einem herrlichen Strand- oder Landschaftsbild sind Balsam für die Seele. Gleichzeitig fordern Sie den Körper jedoch auch heraus. Die kräftigen Sonnenstrahlen gefallen nämlich auch vielen Insekten, die sich auf der Suche nach einem Wirten befinden. Um dem Juckreiz vorzubeugen, können passende Gele für die Reise besorgt werden. Obwohl dies zwar nicht direkt zur Reiseapotheke zählt, lohnt sich für den zusätzlichen Schutz im Hotel auch die Mitnahme eines Insektennetzes.

    Die strahlende Sonne hat zwar ihren Reiz, sorgt aber im Übermaß für eine Reizung der Haut. Die Wahl des Sonnenschutzmittels sollte idealerweise auf den jeweiligen Hauttypen und die Konditionen des Reiseziels abgestimmt werden. Eine etwas vielseitigere Alternative ist jedoch beispielsweise die Brandsalbe, wie Jennifer Herzog vom pharmazeutischen Ratgeber ARZNEIMITTELFAKTEN bestätigen kann. "Hauptsächlich wirkt sie gegen Sonnenbrände und Verbrennungen, kann jedoch meist auch als Wundsalbe bei Schürf- oder Quetschwunden verwendet werden. Meist sind Brandsalben zugleich Wund- und Heilsalben, die antibakteriell wirken, schmerzen lindern und Schwellungen eindämmen." Um eine möglichst gründliche Vorbereitung zu garantieren, werden idealerweise beide Prophylaxen im Medizinbeutel verstaut.

    Den Körper schonen

    Nicht nur äußere Verletzungen können das Urlaubsgefühl beeinträchtigen. Eine örtliche und möglicherweise zeitliche Umstellung schafft nicht jeder Körper auf Anhieb. Abführ- oder Durchfallmittel sind daher in jedem Fall zu empfehlen. Der Wirkstoff Loperamid kann dabei Wunder wirken. Damit das Pulver schlucken im Urlaub jedoch nicht zum Alltag wird, können vor Ort Hausmittel wie Kräuter- oder Früchtetees eingesetzt werden.

    Die lange Anreise und auch Ausflüge im Zielland ruft bei vielen Menschen zusätzliche Anstrengung hervor. Mittel gegen Reiseübelkeit sollten den Inhaltsstoff Dimenhydrinat aufweisen, da dieser die Chancen auf Unwohlsein und Erbrechen stark mildert. Da auch Magenkrämpfe und Fieber oft Begleiterscheinungen sind, ist die Mitnahme fördernder Mittel naheliegend. Eine geschmackvolle Alternative hierzu ist der schwarze Tee.

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