Studentenverbindung

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Studentische Korporationen, Studentische Verbindungen;

    besonders an den Universitäten des deutschen Sprachgebiets bestehende Gemeinschaften (Vereine) von zumeist männlichen, konservativen Studenten, deren Umgangs- und Organisationsformen an den Traditionen des 18. und 19. Jh.s orientiert sind, gegliedert in aktive Korporationen (Studenten) und Altherren-Verbände (Altakademiker, AHV); unterschieden in Farben tragende und nicht Farben tragende, schlagende und nichtschlagende Studentenverbindungen.

    Entstanden als feste Korps während des 18. Jh.s aus den Landsmannschaften sowie als Burschenschaften aus der nationalen Bewegung des 19. Jh.s. Nach 1934 Auflösung und Gleichschaltung im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Studentischen Verbindungen teils wieder, teils neu gegründet; werden heute zusammengefasst im "Convent Deutscher Korporationsverbände", im "Cartell-Verband der katholischen deutschen Studentenverbindungen", in der "Arbeitsgemeinschaft Andernach der mensurbeflissenen Verbände" (schlagende Verbindungen) und in der "Rudelsburger Allianz" (Verbindungen der ehemaligen DDR).

    KALENDERBLATT - 30. November

    1936 Die Hitlerjugend, Jugendorganisation der NSDAP, wird gesetzlich verankert. Die Mitgliedschaft ist für alle 10- bis 18-Jährigen Pflicht.
    1939 Der finnisch-sowjetische Winterkrieg bricht aus.
    1948 Berlin wird mit der Absetzung des bisherigen Magistrats im Sowjetsektor durch die SED endgültig in Ost und West gespalten.



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