Burschenschaften

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    Studentische Verbindungen; die Bezeichnung wurde zunächst als Synonym für Studentenschaft, ab Anfang des 19. Jh.s für für politische Studentenvereinigungen verwendet.

    1815 in Jena Gründung der ersten deutschen Burschenschaft; sie veranstaltete 1817 das Wartburgfest, trat für die deutsche Einheit und politische Freiheiten ein (Farben: Schwarz-Rot-Gold).

    Im folgenden Jahr Zusammenschluss von 14 Vereinigungen zur Allgemeinen Deutschen Burschenschaft; sie wurde wie alle anderen Burschenschaften 1819 nach der Ermordung Kotzebues durch den Studenten Sand verboten (Karlsbader Beschlüsse) und bis 1848 verfolgt.

    Danach Farben tragende studentische Verbindungen nach dem Muster der Corps. Als Gesamtverband 1883-1934 der Allgemeine Deutsche Burschenbund, der in der Weimarer Republik die Republikfeinde unterstützte. Auflösung 1935/36; nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu Neugründungen.

    Kalenderblatt - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.