Stahlpakt

    Aus WISSEN-digital.de

    Vertrag zwischen Italien und dem Deutschen Reich (Achsenmächte) vom 22. Mai 1939, der eine enge militärische Zusammenarbeit für den Kriegsfall vorsah, selbst bei Angriffskriegen verpflichteten sich beide Vertragspartner zum Beistand. Darüber hinaus wurde die deutsch-italienische Grenze (einschließlich der Grenzziehung in Südtirol) als endgültig anerkannt. Der Stahlpakt hatte eindeutig offensiven Charakter und sollte Hitler Rückendeckung für seine Expansionspläne, insbesondere den geplanten Angriff auf Polen im September 1939, geben.

    Mit dem Stahlpakt erreichte Hitler nicht die gewünschte Wirkung, denn Italien blieb dem Polenfeldzug mit Hinweis auf nicht abgeschlossene Rüstungsmaßnahmen fern, Deutschland aber wurde 1941 in Mussolinis Kriege in Afrika und auf dem Balkan hineingezogen, was den Russlandfeldzug entscheidend verzögerte.

    Kalenderblatt - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.