Potto
Aus WISSEN-digital.de
(Perodicticus potto)
Der nachtaktive Potto bewohnt die Regen- und Bergwälder des tropischen Afrikas. Man findet ihn in Höhen bis 1 900 Metern; er ist ein reiner Baumbewohner.
Der Potto erreicht eine Körperlänge von bis zu 40 Zentimetern. Sein kurzer Schwanz ist durchschnittlich sieben Zentimeter lang. Das Fell des Pottos ist rötlich braun, hellbraun oder graubraun, die Bauchseite ist in der Regel etwas heller. Das Gesicht ist mit großen Augen ausgestattet, die es dem Potto erlauben, auch bei Nacht gut zu sehen. Arme und Beine sind relativ kurz und in etwa gleich lang. Der Zeigefinger der Hand ist wie bei den meisten anderen Loriarten stark zurückgebildet. An den Füßen trägt das zweite Glied eine längere Kralle. Einem Faultier nicht unähnlich hangelt sich der Potto durch das Geäst von Bäumen. Charakteristisches Merkmal der Pottos sind die stark vergrößerten Dornfortsätze der obersten Hals- und Nackenwirbel. Man kann sie als deutliche Höcker erkennen. Wenn der Potto von vorne angegriffen wird, klappt er seinen Kopf nach untern und schlägt mit diesen Dornfortsätzen auf den Gegner ein.
Der Potto ist ein Allesfresser, der sowohl Früchte und Blätter als auch Vögel und kleinere Säugetiere verspeist.
Der weibliche Potto bringt etwa einmal im Jahr ein bis zwei Jungtiere zur Welt. Sofort nach der Geburt klammert sich das Jungtier am Bauch der Mutter fest. Nach etwa einem Monat klettert es auf deren Rücken. Es wird insgesamt zwei bis drei Monate gesäugt.
Systematik
Art aus der Familie der Loris (Lorisidae).
Kalenderblatt - 5. Oktober
| 1582 | Einführung des Gregorianischen Kalenders. |
| 1762 | Uraufführung der deutschen Oper "Orpheus und Euridice" von Christoph Willibald Gluck in Wien. |
| 1789 | Der Zug der Marktfrauen nach Versailles zwingt den französischen König zum Umzug in die Hauptstadt. |
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