Planetoiden

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch-griechisch) auch: Asteroiden;

    Zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter entdeckte man auf der Suche nach Planeten seit Anfang des 19. Jahrhunderts eine große Anzahl meist sehr kleiner Himmelskörper, die Planetoiden. Diese Kleinplaneten sind, wenn auch weniger häufig, auch im übrigen Sonnensystem zu finden. Man schätzt ihre Anzahl heute auf über 50 000. Insgesamt könnten sie etwa die halbe Erdmasse besitzen.

    Der größte Planetoid (Durchmesser etwa 1 200 km) wurde 2001 an der Grenze des Sonnensystems entdeckt und ist damit ein so genannter "transneptunischer Planetoid". Er besitzt, ebenso wie die in der Größenordnung folgenden vier Planetoiden, annähernd Kugelgestalt. Deren Namen sind Ceres (Durchmesser 980 km), Pallas, Juno und Vesta. Die meisten anderen Kleinplaneten sehen wie große Steinbrocken aus; sie besitzen Durchmesser zwischen einigen Kilometern und wenigen Metern.

    Noch weiß man nicht, wie diese Himmelskörper entstanden sind, ob durch Zerplatzen eines Planeten, durch einen Zusammenstoß mehrerer Planeten oder gleichzeitig mit der Entstehung der anderen Planeten aus dem Urnebel.

    KALENDERBLATT - 19. September

    1188 Kaiser Friedrich I. Barbarossa bestätigt alle Rechte und Freiheiten der Bürger Lübecks.
    1941 Im beginnenden Russland-Feldzug erobert Hitler Kiew.
    1955 Nach dreimonatigen bürgerkriegsähnlichen Zuständen rebelliert die argentinische Armee am 16. September und zwingt Perón drei Tage darauf zum Rücktritt.



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!