Planetoiden

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch-griechisch) auch: Asteroiden;

    Zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter entdeckte man auf der Suche nach Planeten seit Anfang des 19. Jahrhunderts eine große Anzahl meist sehr kleiner Himmelskörper, die Planetoiden. Diese Kleinplaneten sind, wenn auch weniger häufig, auch im übrigen Sonnensystem zu finden. Man schätzt ihre Anzahl heute auf über 50 000. Insgesamt könnten sie etwa die halbe Erdmasse besitzen.

    Der größte Planetoid (Durchmesser etwa 1 200 km) wurde 2001 an der Grenze des Sonnensystems entdeckt und ist damit ein so genannter "transneptunischer Planetoid". Er besitzt, ebenso wie die in der Größenordnung folgenden vier Planetoiden, annähernd Kugelgestalt. Deren Namen sind Ceres (Durchmesser 980 km), Pallas, Juno und Vesta. Die meisten anderen Kleinplaneten sehen wie große Steinbrocken aus; sie besitzen Durchmesser zwischen einigen Kilometern und wenigen Metern.

    Noch weiß man nicht, wie diese Himmelskörper entstanden sind, ob durch Zerplatzen eines Planeten, durch einen Zusammenstoß mehrerer Planeten oder gleichzeitig mit der Entstehung der anderen Planeten aus dem Urnebel.

    Kalenderblatt - 12. April

    1911 In der französischen Region Champagne, die für ihren gleichnamigen Schaumwein berühmt ist, gehen die Winzer mit Gewalt gegen Champagner-Plagiate aus anderen Regionen vor. Der Aufstand wird vom Militär beendet.
    1961 Der erste Mensch im All, der sowjetische Astronaut Juri Gagarin, kehrt wohlbehalten auf die Erde zurück.
    1989 Die Demonstrationen und Proteste gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf zeigen Erfolg. Der deutsche Energiekonzern VEBA hat sich für eine Alternative zur Wiederaufbereitung von Atommüll entschieden. Er will künftig mit der französischen Firma COGEMA zusammenarbeiten.