Neubrandenburg

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    Kreisstadt in Mecklenburg-Vorpommern; ca. 73 000 Einwohner.

    Fachhochschule, mittelalterliche Wall- und Wehranlage mit vier gotischen Stadttoren, Schloss Belvedere (erbaut 1775) am nahe gelegenen Tollensee, Franziskanerkloster mit Johanniskirche, historische Altstadt, Schauspielhaus; Maschinenbau, Bauindustrie.

    Geschichte

    1248 Gründung der Stadt Neubrandenburg; 1250 Baubeginn des Franziskanerklosters. 1287 erhielt die Stadt ihr Wappen. Um 1300 begann der Bau der Stadtmauer mit den dazu gehörigen Wiekhäusern, die bei der Verteidigung der Stadt eine bedeutende Rolle spielten. Die prächtigen Stadttore stammen aus der Blütezeit Neubrandenburgs im 14. und 15. Jahrhundert. Im Zweiten Weltkrieg wurden 80 % der Innenstadt zerstört, ab 1952 begann man mit dem Wiederaufbau.

    Kalenderblatt - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.