Nürnberger Gesetze

    Aus WISSEN-digital.de

    Bezeichnung für zwei 1935 von den Nationalsozialisten erlassene so genannte Rassengesetze, die die staatliche Diskriminierung der Juden zur Folge hatten. Sie waren ein erster Höhepunkt im Prozess der planmäßigen Verfolgung und Ermordung der Juden während des nationalsozialistischen Regimes (siehe Holocaust).

    Ihre Bestimmungen enthielten unter anderem das Verbot von Ehe und Geschlechtsverkehr zwischen Juden und Nichtjuden ("Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre"). Die Aberkennung der Reichsbürgerrechte ("Reichsbürgergesetz") hatte den Ausschluss aus öffentlichen Ämtern, die Entfernung jüdischer Beamter aus dem Dienst und den Verlust des Stimmrechts zur Folge.

    Kalenderblatt - 16. April

    1922 Das Deutsche Reich und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken schließen in Rapallo am Rande der Weltwirtschaftskonferenz von Genua einen Freundschaftsvertrag, den so genannten Rapallo-Vertrag.
    1925 Im Grab der vor über 45 Jahren verstorbenen Bernadette wird deren Leichnam unverwest aufgefunden. Das Grab wurde anlässlich ihrer Seligsprechung geöffnet. Sie hatte als Kind mehrere Marienerscheinungen.
    1945 Hitler verlangt die Verteidigung der Ostfront bis zum letzten Tropfen Blut.