Migräne: Was am besten dagegen hilft

    Aus WISSEN-digital.de

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    Migräne gehört zu den häufigsten Schmerzerkrankungen und betrifft rund 10 Millionen Menschen. Patienten leiden unter extremen, meist einseitigen Kopfschmerzen, welche das Leben für ein paar Stunden lahmlegen. Am ehesten tritt Migräne zwischen den 20. und 45. Lebensjahr auf und kann sich in jedem Alter entwickeln.

    Jeder siebte bis zehnte Deutsche leidet unter solchen Migräneattacken, dabei sind Frauen bis zu dreimal so häufig betroffen wie Männer. Eine Attacke dauert etwa zwischen 4 und 72 Stunden, die Anfälle treten dabei zeitversetzt auf und schränken das Leben der Betroffenen massiv ein.

    Symptome und Formen der Migräne

    Charakteristisch für Migräne sind starke und einseitige Kopfschmerzen, die von Betroffenen als pulsierend, hämmernd oder stechend wahrgenommen werden und sich bei körperlicher Anstrengung weiter verstärken. Treten zusätzlich noch Übelkeit bis hin zum Erbrechen oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auf, spricht man von einer Migräne ohne Aura. Dieser Zustand kann durchaus bis zu 72 Stunden anhalten und zeitversetzt auftreten.

    Unterschieden wird schließlich noch in eine Migräne mit Aura, welche mehrere Symptome besitzt, die noch zusätzlich zu jenen ohne Aura einsetzen. Diese treten vor der eigentlichen Migräneattacke auf und werden deshalb als Aura bezeichnet. Kennzeichnend für eine Migräne mit Aura sind beispielsweise:

    • Sehstörungen wie Lichtblitze
    • Sprachstörungen
    • Eingeschränkte motorische Fähigkeiten
    • Schwindel
    • Missempfindungen der Haut

    Diese Beschwerden halten meist eine halbe Stunde bis Stunde an und verschwinden anschließend wieder. Schließlich tritt dann die eigentliche Migräneattacke samt Kopfschmerzen ein. Darüber hinaus gibt es noch weitere Formen der Migräne, bei denen die genannten Symptome unterschiedlich stark auftreten und im Mittelpunkt stehen.

    Ursachen und Auslöser einer Migräne

    Eindeutig geklärt werden konnten die Ursachen einer Migräne bislang nicht. Es gibt jedoch verschiedene Theorien, die sich bereits damit befasst haben, wie Migräne eigentlich entsteht.

    Dabei wirken oft mehrere Faktoren gleichzeitig auf den Körper ein, weswegen es schließlich zu einer Attacke kommt. Einige Theorien gehen von einer Ursache in Verbindung mit dem Gehirn aus, andere besagen, dass Migräne auch genetische Hintergründe hat. Bewiesen ist aber bereits, dass verschiedene Trigger eine Migräne auslösen können:

    • Stress
    • Reizüberflutung
    • Hormonschwankungen bei Frauen
    • Bestimmte Lebens- oder Genussmittel
    • Ausgelassene Mahlzeiten und Unterzuckerung
    • Wetterwechsel
    • Fehlfunktion der Mitochondrien

    Migräne am besten behandeln

    Um es vorab zu sagen: Leider ist Migräne nicht heilbar. Jedoch lässt sich die Intensität und auch in Häufigkeit des Schmerzes reduzieren. Durch das Vermeiden der genannten Triggerfaktoren kann auch das Entstehen der Migräne verhindert werden. Am besten führt man dazu ein Migränetagebuch und dokumentiert, wann und mit welchen Begleitumständen eine Migräne auftritt.

    Kündigt sich bereits ein Migräneanfall an, sollte man rechtzeitig reagieren und Störfaktoren oder Geräuschquellen abschalten und ein geeignetes Schmerzmittel einnehmen. Es gibt auch pflanzliche Medikamente wie CBD, Mutterkraut oder Pestwurz, die bei einer Migräneattacke helfen. Die Symptome können mit solchen Mitteln sanft gelindert werden und auch gegen Übelkeit und Erbrechen wunderbar helfen.

    Da auch Mangelerscheinungen nachweislich zu Migräneattacken beitragen kann, empfiehlt sich natürlich ein Ausgleich dieses Mangels mit verschiedenen Mikronährstoffen. Hauptsächlich können Vitamin B2, Magnesium und Coenzym Q10 bei einer Attacke Abhilfe schaffen oder dieser sogar vorbeugen. "Diese Mikronährstoffe haben einen Einfluss auf den Energiestoffwechsel der Mitochondrien und stärken diese, was wiederum eine Fehlfunktion dieser verhindert und somit auch Migräneattacken vorbeugt", erklärt Dannie Hansen von Sundt.

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