Malthusianismus

    Aus WISSEN-digital.de

    an die Schlussfolgerungen des britischen Nationalökonomen Th. Malthus über die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums ("Versuch über das Bevölkerungsgesetz", 1798) anknüpfende Ansicht, dass das Wachstum der Menschheit die ökologische Belastbarkeit der Erde überfordere. Der Ökonom ging davon aus, dass die Bevölkerung sich in geometrischer Reihe (Vervielfachung durch Multiplikation) vermehre, die Unterhaltsmittel (Nahrung) aber nur in arithmetischer Reihe (Steigerung durch Addition) zunähmen; der notwendige Ausgleich vollziehe sich naturgesetzlich (Massensterblichkeit durch Not und Mangel) und sei nicht Aufgabe des Staates; die Rettung liege demnach in der Verantwortlichkeit des Einzelnen: Beschränkung der Kinderzahl durch sexuelle Enthaltsamkeit, erhöhtes Heiratsalter, sofern der Nachkommenschaft keine genügenden Lebensgrundlagen gesichert werden könnten.

    KALENDERBLATT - 2. Juli

    1494 Mit dem Vertrag von Tordesillas werden die spanischen und portugiesischen Entdeckungen auf päpstliche Vermittlung hin geteilt. Westlich einer gedachten Nord-Süd-Linie soll alles entdeckte Land spanisch, östlich davon alles portugiesisch werden. Da niemand von der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus (1492) weiß, kommt es später zur Hispanisierung von fast ganz Amerika.
    1644 Oliver Cromwell, der Führer des britischen Parlamentsaufstands, besiegt die Armee des Königs Karl I., der nur noch "Prinz" genannt wird, in der Schlacht bei Marston Moor.
    1850 Der Friede von Berlin beendet die Auseinandersetzung um Schleswig-Holstein zwischen Preußen, dem Deutschen Bund und Dänemark.



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