MIDI

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk. für: Music Instruments Digital Interface,

    standardisierte Schnittstelle für den Austausch digitaler Musikdaten zwischen Computern (Soundkarten) und elektronischen Musikinstrumenten (z.B. Synthesizer, Keyboards, Mischpulte). MIDI-Geräte werden über 5polige DIN-Stecker verbunden, der Datentransfer erfolgt über eine spezielle serielle Verbindung mit einer Datenübertragungsrate von 31 200 Bit/s. Die Hin- und Rückführung benötigt getrennte Kabel (MIDI-In, MIDI-Out). Zum Betrieb ist neben einem MIDI-fähigen Instrument eine MIDI-Steckkarte (oder eine Soundkarte mit MIDI-Anschluss) sowie entsprechende Software notwendig.

    MIDI übermittelt nicht die komplette Klanginformation, sondern lediglich Steuerdaten. Deshalb sind für jeden Ton nur einige Bytes notwendig; MIDI-Dateien (Erweiterung: .MID) bleiben auch bei längeren Musikstücken sehr klein. Der MIDI-Standard sah keine eindeutige Zuordnung der Instrumente zu einzelnen Kanälen vor. Dies führte zur Inkompatibilität beim Abspielen von MIDI-Dateien. Mit dem General-MIDI-Standard wurde dies beseitigt: Er sieht vor, dass ein Tongenerator mindestens 16 Klanggruppen mit jeweils acht Instrumenten umfasst und ordnete diese 128 Instrumente numerisch eindeutig zu. Wavetable-Soundkarten sind zu MIDI kompatibel.

    KALENDERBLATT - 17. Juli

    1789 Der französische König Ludwig XVI. wird aus Versailles ins revolutionäre Paris gebracht.
    1917 Der englische König Georg V. benennt im Ersten Weltkrieg seine Dynastie um. Um ein Zeichen gegen den Kriegsgegner Deutschland zu setzen, heißt sein Haus von diesem Tag an Windsor und nicht mehr Sachsen-Coburg-Gotha.
    1945 Die Potsdamer Konferenz, an der die Regierungschefs von Großbritannien (Churchill), der USA (Truman) und der UdSSR (Stalin) teilnehmen, wird eröffnet.



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